Anleitung
Karteikarten erstellen, die wirklich hängenbleiben
Eine gute Karteikarte stellt genau eine Frage, hat genau eine Antwort und zwingt dich, sie aus dem Kopf zu holen. Alles Weitere — wann du sie wiedersiehst, wie oft, in welcher Reihenfolge — ist Rechnerei, und die übernimmt die App. In Flashside erstellst du solche Karten kostenlos im Browser, importierst vorhandene Listen aus Excel und teilst fertige Sammlungen per Link.
Vier Regeln
Woran man eine Karte erkennt, die funktioniert
01
Eine Frage pro Karte
Schreib die Vorderseite so, dass es genau eine richtige Antwort gibt. „Was bedeutet ambiguous?“ ist eine Karte. „Vokabeln Unit 4“ sind dreißig.
02
Die Antwort kurz halten
Ein Wort, ein Satz, ein Bild. Alles, was du beim Abrufen überspringst, hast du nicht gelernt — es hat den Abruf nur unschärfer gemacht.
03
Abrufen statt durchlesen
Erst antworten, dann umdrehen. Der Lerneffekt steckt im Abrufen, nicht im Wiedererkennen. Genau deshalb ist die Karte umgedreht und nicht aufgeklappt.
04
Den Rhythmus abgeben
Nach jeder Karte bewertest du, wie schwer sie war. Den nächsten Termin berechnet die App — du wiederholst nie etwas, das ohnehin noch sitzt.
Schon vorhandene Listen
Aus einer Tabelle wird ein Stapel
Excel und CSV
Der Web-Editor liest .xlsx und .xls. Spalte A wird zur Frage, Spalte B zur Antwort, über alle Tabellenblätter hinweg. Leere Felder meldet der Import, statt halbe Karten anzulegen.
Anki
Ganze Stapel importiert die mobile App, samt Notiztypen, Bildern und Ton. Karten mit eigenem Layout bleiben unangetastet, damit der Import nichts überschreibt.
Zehn Karten reichen für den Anfang
Der Editor legt sie leer für dich an. Ausfüllen, speichern, und die erste Wiederholung steht morgen an.
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